Absperrklappe oder Absperrschieber – welche Armatur wofür

Absperrklappe und Absperrschieber als Industriearmaturen im Vergleich
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Absperrklappe oder Absperrschieber – diese Frage steht am Anfang fast jeder Rohrleitungsplanung, sobald eine Leitung sicher zu- und aufgehen muss. Beide Armaturen erfüllen dieselbe Grundaufgabe, sie tun es aber auf grundsätzlich verschiedene Weise. Und die Unterschiede zeigen sich selten am Reißbrett, sondern im Betrieb: bei der Bauhöhe im engen Rohrkeller, bei der Leckrate nach der dritten Heizperiode, bei der Stellzeit einer Notabsperrung. Dieser Beitrag ordnet die beiden Bauarten entlang jener Kriterien, nach denen in der Praxis tatsächlich entschieden wird – und benennt die Fälle, in denen die naheliegende Wahl die falsche ist.

Absperrklappe oder Absperrschieber: die Entscheidung in zwei Sätzen

Große Nennweiten, moderate Drücke, wenig Einbauraum und ein überschaubares Budget sprechen für die Absperrklappe. Hohe Drücke, hohe Temperaturen, Dampf, unbedingte Dichtheit und der Wunsch nach einem freien, ungestörten Querschnitt sprechen für den Absperrschieber.

Diese Faustregel trägt in vielleicht sieben von zehn Fällen. Interessant sind die übrigen drei – und die entscheiden sich nicht an der Bauart, sondern an fünf konkreten Größen: Nennweite, Druckstufe, Betriebstemperatur, verfügbarer Einbauraum und geforderte Leckrate. Wer diese fünf Werte vor sich liegen hat, braucht die Faustregel nicht mehr.

Der konstruktive Unterschied: Scheibe im Strom, Keil quer zum Strom

Die Absperrklappe schwenkt eine Scheibe um 90 Grad um eine Welle. Die Scheibe bleibt dabei immer im Medium – auch in Offenstellung steht sie längs in der Strömung. Je nach Ausführung sitzt die Welle mittig (weichdichtend, zentrisch), einfach versetzt (exzentrisch) oder zweifach beziehungsweise vierfach versetzt. Mit jeder Exzentrizität hebt die Scheibe früher vom Sitz ab, der Sitz verschleißt weniger, und die Armatur verträgt höhere Temperaturen und Drücke. Vierfach exzentrische Klappen erreichen damit Einsatzbereiche, die man früher ausschließlich Schiebern zugetraut hätte.

Der Absperrschieber fährt einen Keil oder eine Platte senkrecht zur Strömungsrichtung in den Sitz. Offen gibt er den Querschnitt vollständig frei: kein Einbau im Strom, kein Strömungsschatten, keine Ablagerungsstelle. Gebräuchlich sind Keilflachschieber aus Grauguss für Wasseranwendungen, Hochdruckschieber für Kraftwerksleitungen und Ausführungen mit Bypass, die den Differenzdruck vor dem Öffnen abbauen.

Aus diesen beiden Prinzipien folgt praktisch alles Weitere.

Nennweite und Druckstufe: wo sich die Einsatzbereiche trennen

Die Bereiche, die die Ing. Wilhelm Friedrich Gesellschaft m. b. H. abdeckt, zeigen die Trennlinie deutlich:

  • Absperrklappen: DN 65 bis DN 2500, PN 10 bis PN 160
  • Absperrschieber: DN 50 bis DN 1000, PN 10 bis PN 630
  • Absperrventile: DN 10 bis DN 200, PN 10 bis PN 630

Oberhalb von DN 1000 stellt sich die Frage nicht mehr: Dort ist die Klappe die einzige wirtschaftlich sinnvolle Bauart. Unterhalb von DN 50 stellt sie sich ebenso wenig – dort gehört ein Absperrventil hin. Oberhalb von PN 160 fällt die Klappe aus, und es bleiben Schieber oder Ventil.

Der eigentliche Entscheidungsraum liegt also im Überlappungsbereich zwischen DN 65 und DN 1000 bei PN 10 bis PN 160. Genau dort greifen die folgenden Kriterien.

Bauhöhe, Gewicht und Einbaulage

Hier entscheidet sich in der Praxis mehr, als die Datenblätter vermuten lassen. Eine Zwischenflanschklappe in Wafer-Ausführung wird zwischen zwei bestehende Flansche geklemmt. Sie ist kurz, leicht und braucht wenig Platz in Längsrichtung. Bei DN 400 liegt der Gewichtsunterschied zu einem gleichwertigen Schieber schnell im dreistelligen Kilogrammbereich – das betrifft nicht nur den Preis, sondern auch Rohrhalterungen, Kompensatoren und die Statik der gesamten Trasse.

Der Schieber braucht die Bauhöhe dafür nach oben. Die Spindel muss den vollen Hub des Keils aufnehmen, und der entspricht ungefähr der Nennweite. Ein DN 300-Schieber verlangt also rund 300 Millimeter freien Raum über der Armatur, zuzüglich Handrad oder Antrieb. In einem Rohrkeller mit 2,2 Metern lichter Höhe, unter einem Schachtdeckel oder in einem eng belegten Rohrbündel ist das oft der Punkt, an dem die Entscheidung fällt – unabhängig davon, welche Bauart technisch die elegantere wäre.

Zur Einbaulage: Klappen lassen sich grundsätzlich in jeder Lage einbauen. Bei feststoffbeladenen Medien empfiehlt sich eine waagrechte Welle, damit sich in der unteren Lagerstelle nichts absetzt. Schieber arbeiten am zuverlässigsten mit senkrecht stehender Spindel; liegend eingebaut belastet das Eigengewicht des Keils die Führung einseitig.

Und ein Punkt, der regelmäßig übersehen wird: Eine Klappenscheibe schwenkt beim Öffnen aus dem Gehäuse heraus in die Leitung. Sitzt unmittelbar dahinter ein Reduzierstück, eine Blende oder ein Rohrbogen mit kleinerem Innendurchmesser, schlägt die Scheibe an. Der Freiraum gehört vor der Bestellung geprüft, nicht bei der Montage.

Dichtheit, Sitzwerkstoff und Leckrate

Die weichdichtende Klappe mit Manschette aus EPDM, NBR oder PTFE ist blasendicht in beide Richtungen und erreicht die höchste Dichtheitsklasse. Sie ist damit dichter als der typische metallisch dichtende Schieber – ein Ergebnis, das viele überrascht. Der Preis dafür ist die Temperaturgrenze des Elastomers: EPDM endet je nach Qualität bei etwa 130 Grad Celsius, NBR früher. Wer eine weichdichtende Klappe in eine Dampfleitung setzt, zerstört die Manschette, und zwar nicht nach Jahren, sondern nach Stunden.

Oberhalb dieser Grenze bleiben zwei Wege: die metallisch dichtende exzentrische Klappe oder der Schieber. Die exzentrische Klappe hält Temperatur und Druck, erreicht aber je nach Ausführung nicht dieselbe absolute Dichtheit wie ein Weichsitz. Der Schieber mit metallischen Sitzflächen ist die klassische Wahl für Dampf, Heißwasser und Kraftwerksanwendungen – er verträgt die Temperatur, und seine Abdichtung nach außen erfolgt über Stopfbuchse oder Faltenbalg.

Zwei praktische Hinweise dazu: Metallische Sitzflächen verschleißen, wenn sie unter Differenzdruck bewegt werden. Bei großen Schiebern ist deshalb ein Bypass sinnvoll, der den Druck vor dem Öffnen ausgleicht. Und bei feststoffbeladenen oder sedimentierenden Medien setzt sich der Keilraum eines Schiebers zu – die Armatur schließt dann nicht mehr vollständig. In solchen Medien ist die Klappe die robustere Bauart.

Druckverlust, Strömung und die Frage der Regelbarkeit

Der offene Schieber ist strömungstechnisch kaum von einem Rohrstück zu unterscheiden. Sein Widerstandsbeiwert ist der niedrigste aller Absperrarmaturen, und er ist molchbar. In langen Leitungen mit knapper Pumpenreserve ist das ein handfestes Argument.

Die Klappenscheibe bleibt dagegen im Strom und erzeugt einen höheren Druckverlust. Bei kleinen Nennweiten fällt das ins Gewicht, bei DN 600 aufwärts ist der Unterschied im Verhältnis zur Leitungslänge meist unerheblich. Wer knapp auslegt, sollte den Beiwert der konkreten Bauform in die Rechnung nehmen, statt mit einem Pauschalwert zu arbeiten.

Wichtiger als beide Punkte ist eine Warnung: Weder Absperrklappe noch Absperrschieber sind Regelarmaturen. Beide sind für zwei Stellungen gemacht – auf und zu. In Teilhubstellung entstehen an der Klappenscheibe und an der Keilkante hohe örtliche Geschwindigkeiten, Kavitation und Erosion. Die Folge sind ausgewaschene Sitzflächen und eine Armatur, die nach einer Saison nicht mehr dicht schließt. Wo tatsächlich geregelt werden muss, gehört ein Regelventil mit passender Kennlinie und ausgelegtem Kvs-Wert in die Leitung – die Absperrarmatur bleibt daneben als Absperrung stehen.

Antrieb, Stellzeit und Instandhaltung

Eine Klappe braucht 90 Grad Schwenkbewegung. Das erledigt ein kompakter Schwenkantrieb in wenigen Sekunden, und eine Federrückstellung für die sichere Stellung ist konstruktiv einfach zu lösen. Für Notabsperrungen und Fail-Safe-Funktionen ist das der entscheidende Vorteil. Angetrieben wird elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch, je nach vorhandener Hilfsenergie und geforderter Stellzeit.

Der Schieber braucht viele Spindelumdrehungen. Er fährt langsam, verlangt bei großen Nennweiten ein Getriebe oder einen kräftigen Elektroantrieb und ist für schnelle Not-Aus-Funktionen die schlechtere Wahl. Diese Langsamkeit hat allerdings eine gute Seite: In langen Leitungen mit großen Wassersäulen verhindert sie Druckstöße. Eine große Klappe, die in drei Sekunden zufährt, kann eine Leitung schwerer beschädigen als jeder Betriebsfehler.

Bei der Instandhaltung unterscheiden sich die Bauarten ebenfalls. An der weichdichtenden Klappe ist die Manschette das Verschleißteil; sie lässt sich bei vielen Bauformen tauschen, ohne die Armatur zu ersetzen. Am Schieber sind es Stopfbuchspackung und Sitzflächen. Die Packung wird nachgezogen oder erneuert, ausgewaschene Sitzflächen bedeuten dagegen in der Regel den Tausch. Wer beides plant, sollte die Ersatzteillage und die Zugänglichkeit der Armatur schon in der Planung berücksichtigen – die eigene Serviceabteilung der Ing. Wilhelm Friedrich Gesellschaft m. b. H. besteht seit 2021 genau für diese Arbeiten.

Werkstoff nach Temperatur, nicht nach Druck

Ein wiederkehrender Fehler in Anfragen: Der Gehäusewerkstoff wird nach der Druckstufe gewählt und die Temperatur nachgereicht. Das geht selten gut. EN-GJL-250 als Grauguss ist für Wasseranwendungen im moderaten Temperaturbereich richtig und wirtschaftlich. P250GH und GP240GH+N decken den klassischen Stahlbereich ab. Sobald jedoch warmfeste Eigenschaften gefragt sind – Dampf, Heißwasser, Kraftwerksleitungen –, führt der Weg zu 13CrMo44 oder G17CrMo5-5. Edelstahl kommt dort ins Spiel, wo das Medium und nicht die Temperatur den Ausschlag gibt.

Die Druckstufe folgt daraus, sie geht ihm nicht voraus: Der zulässige Betriebsdruck einer Armatur sinkt mit steigender Temperatur. Eine mit PN 40 beschriftete Armatur hält bei 400 Grad Celsius deutlich weniger als 40 bar. Wer nur auf die Zahl am Typenschild schaut, legt zu knapp aus.

Drei Fehlgriffe, die im Betrieb teuer werden

  • Die Absperrarmatur als Regelorgan. Der häufigste und teuerste Fehler. Eine dauerhaft halb offene Klappe ist nach einer Saison undicht. Regeln gehört ins Regelventil.
  • Weichsitz über der Temperaturgrenze. Eine EPDM-Manschette in einer Dampf- oder Heißwasserleitung ist kein Grenzfall, sondern ein sofortiger Ausfall.
  • Der Schieber ohne Platz nach oben. Die Nennweite ist geprüft, die Druckstufe stimmt – und auf der Baustelle fehlen 30 Zentimeter für den Spindelhub. Ein Fehler, der erst bei der Montage sichtbar wird und dann teuer ist.

Häufige Fragen

Kann eine Absperrklappe einen Absperrschieber eins zu eins ersetzen?

In vielen Wasser- und Prozessanwendungen ja, sofern Temperatur und Druckstufe passen und hinter der Armatur genug Freiraum für die schwenkende Scheibe bleibt. In Dampfleitungen, bei hohen Druckstufen über PN 160 und dort, wo ein vollständig freier Querschnitt gefordert ist, ist der Tausch keine gleichwertige Lösung. Die Einbaulänge unterscheidet sich zudem – ein Anpassstück ist meist nötig.

Welche Armatur ist für Dampf die richtige?

Metallisch dichtend, warmfester Werkstoff, keine Elastomere im Sitz. Das führt zum Absperrschieber oder zum Absperrventil, bei entsprechender Ausführung auch zur mehrfach exzentrischen Absperrklappe. Entscheidend sind Betriebstemperatur, Druckstufe und die Frage, ob die Armatur häufig oder selten betätigt wird.

Ab welcher Nennweite lohnt sich die Klappe?

Wirtschaftlich meist ab DN 200, deutlich ab DN 400 – dort schlägt der Gewichts- und Platzvorteil voll durch. Unterhalb von DN 100 ist der Unterschied gering, und andere Kriterien geben den Ausschlag.

Und der Kugelhahn?

Der Kugelhahn ist die dritte Bauart im Bunde: schnelle Viertelumdrehung wie die Klappe, freier Querschnitt wie der Schieber, dazu sehr gute Dichtheit. Seine Grenzen liegen bei großen Nennweiten in Gewicht und Preis. Im Bereich bis etwa DN 200 ist er häufig die beste Wahl, darüber verschiebt sich das Bild zur Klappe.

Wie kommt man zur belastbaren Auslegung?

Mit fünf Angaben lässt sich die Bauart in der Regel eindeutig bestimmen: Medium, Betriebstemperatur, Betriebsdruck, Nennweite und geforderte Leckrate. Dazu die Einbausituation und die Frage, ob die Armatur im Notfall schnell schließen muss. Mit diesen Angaben lässt sich eine Empfehlung geben, die auch in der Ausschreibung standhält.

Fazit

Absperrklappe oder Absperrschieber – die Frage lässt sich nicht generell beantworten, aber sehr wohl konkret. Die Klappe gewinnt bei großen Nennweiten, engem Einbauraum, schnellen Stellzeiten und dort, wo eine weichdichtende Ausführung die Temperatur verträgt. Der Schieber gewinnt bei hohen Drücken und Temperaturen, bei Dampf, bei gefordertem freien Querschnitt und in langen Leitungen, in denen ein schnelles Schließen gefährlich wäre. Beide verlieren, sobald man sie zum Regeln missbraucht.

Die Ing. Wilhelm Friedrich Gesellschaft m. b. H. vertritt seit 1983 Fabrikate wie RTK Regeltechnik, HORA Holter Regelarmaturen, PERSTA Stahlarmaturen, RIFOX, IGEMA und Knippenburg exklusiv für Österreich und beliefert seit 2019 auch Südosteuropa. Wenn Sie Ihre fünf Auslegungsgrößen beisammen haben, finden Sie im Vertriebsgebiet den zuständigen Ansprechpartner.

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Butterfly Valve or Gate Valve: Which Shut-off Valve for Which Duty

Butterfly valve or gate valve – the question comes up at the start of almost every piping layout as soon as a line has to be shut off reliably. Both valve types perform the same basic duty, but they do it in fundamentally different ways. The differences rarely show up on the drawing board; they show up in operation: in the headroom of a cramped pipe basement, in the leakage rate after the third heating season, in the closing time of an emergency shut-off. The sections below sort the two designs along the criteria that actually decide the matter in practice.

The decision in two sentences

Large nominal sizes, moderate pressures, limited installation space and a tight budget favour the butterfly valve. High pressures, high temperatures, steam service, absolute tightness and the need for a fully unobstructed bore favour the gate valve.

That rule of thumb holds in perhaps seven cases out of ten. The remaining three are the interesting ones, and they are not decided by design type but by five concrete figures: nominal size, pressure rating, operating temperature, available installation space and the required leakage rate. Anyone who has those five values in front of them no longer needs the rule of thumb.

The design difference: disc in the flow, wedge across the flow

A butterfly valve swings a disc through 90 degrees around a shaft. The disc always remains in the medium – even in the open position it stands lengthwise in the flow. Depending on the design, the shaft sits centrally (resilient-seated, concentric), singly offset (eccentric), or doubly or quadruply offset. With each additional offset the disc lifts off its seat earlier, the seat wears less, and the valve tolerates higher temperatures and pressures. Quadruple-offset butterfly valves therefore reach service conditions that were once considered gate valve territory only.

A gate valve drives a wedge or a plate perpendicular to the direction of flow into its seat. When open, it clears the bore completely: nothing inside the flow, no flow shadow, no place for deposits to settle. Common designs are flat wedge gate valves in grey cast iron for water service, high-pressure gate valves for power plant lines, and versions with a bypass that equalises the differential pressure before opening.

Practically everything that follows is a consequence of these two principles.

Nominal size and pressure rating: where the fields of application part

The ranges supplied by Ing. Wilhelm Friedrich Gesellschaft m. b. H. show the dividing line clearly:

  • Butterfly valves: DN 65 to DN 2500, PN 10 to PN 160
  • Gate valves: DN 50 to DN 1000, PN 10 to PN 630
  • Globe valves: DN 10 to DN 200, PN 10 to PN 630

Above DN 1000 the question no longer arises: the butterfly valve is the only economically sensible design there. Below DN 50 it does not arise either – that is globe valve territory. Above PN 160 the butterfly valve drops out, leaving the gate valve or the globe valve.

The actual decision space therefore lies in the overlap between DN 65 and DN 1000 at PN 10 to PN 160. That is exactly where the following criteria apply.

Face-to-face length, weight and installation position

More is decided here in practice than the data sheets suggest. A wafer-type butterfly valve is clamped between two existing flanges. It is short, light and needs little space in the axial direction. At DN 400 the weight difference compared with an equivalent gate valve quickly reaches three figures in kilogrammes – which affects not only the price but also pipe supports, expansion joints and the structural design of the whole run.

The gate valve needs its space upwards instead. The stem has to accommodate the full travel of the wedge, and that corresponds roughly to the nominal size. A DN 300 gate valve therefore calls for around 300 millimetres of clear space above the valve, plus handwheel or actuator. In a pipe basement with 2.2 metres of clear height, under a manhole cover or in a densely packed pipe rack, that is often the point at which the decision is made – regardless of which design would be the more elegant one technically.

On installation position: butterfly valves can in principle be installed in any orientation. With solids-laden media a horizontal shaft is advisable so that nothing settles in the lower bearing. Gate valves work most reliably with the stem vertical; installed horizontally, the dead weight of the wedge loads the guide on one side.

And one point that is regularly overlooked: when opening, a butterfly disc swings out of the body and into the pipe. If a reducer, an orifice plate or an elbow with a smaller inside diameter sits immediately downstream, the disc will strike it. That clearance belongs in the check before ordering, not on the day of installation.

Tightness, seat material and leakage rate

A resilient-seated butterfly valve with an EPDM, NBR or PTFE liner is bubble-tight in both directions and reaches the highest tightness class. It is therefore tighter than a typical metal-seated gate valve – a result that surprises many. The price for it is the temperature limit of the elastomer: EPDM ends at roughly 130 degrees Celsius depending on grade, NBR earlier. Fitting a resilient-seated butterfly valve into a steam line destroys the liner, and not after years but after hours.

Above that limit two routes remain: the metal-seated eccentric butterfly valve or the gate valve. The eccentric butterfly valve withstands temperature and pressure but, depending on the design, does not reach the same absolute tightness as a soft seat. The gate valve with metal seating faces is the classic choice for steam, hot water and power plant service – it tolerates the temperature, and it seals to atmosphere through a stuffing box or a bellows seal.

Two practical notes: metal seating faces wear when they are moved under differential pressure. On large gate valves a bypass that equalises the pressure before opening is therefore worthwhile. And with solids-laden or settling media the wedge cavity of a gate valve fills up – the valve then no longer closes completely. In such media the butterfly valve is the more robust design.

Pressure loss, flow and the question of control

An open gate valve is barely distinguishable from a piece of pipe in flow terms. Its resistance coefficient is the lowest of all shut-off valves, and it can be pigged. In long lines with little pump reserve that is a solid argument.

The butterfly disc, by contrast, stays in the flow and produces a higher pressure loss. At small nominal sizes that matters; from DN 600 upwards the difference is usually negligible in relation to the length of the line. Anyone designing close to the limit should use the coefficient of the specific design rather than a blanket figure.

More important than either point is a warning: neither the butterfly valve nor the gate valve is a control valve. Both are made for two positions – open and closed. In a partly open position, high local velocities, cavitation and erosion occur at the disc and at the wedge edge. The result is washed-out seating faces and a valve that no longer closes tightly after a single season. Where control is genuinely required, a control valve with a suitable characteristic and a properly sized Kvs value belongs in the line – with the shut-off valve remaining alongside it as the isolating device.

Actuation, operating time and maintenance

A butterfly valve needs a 90 degree swing. A compact quarter-turn actuator handles that in seconds, and a spring return for the safe position is straightforward to engineer. For emergency shut-off and fail-safe duties that is the decisive advantage. Actuation is electric, pneumatic or hydraulic, depending on the auxiliary power available and the operating time required.

A gate valve needs many stem turns. It travels slowly, calls for a gearbox or a powerful electric actuator at large nominal sizes, and is the poorer choice for fast emergency functions. That slowness does have an upside, however: in long lines with large water columns it prevents pressure surges. A large butterfly valve that closes in three seconds can do more damage to a line than any operating error.

Maintenance differs as well. On a resilient-seated butterfly valve the liner is the wear part, and on many designs it can be replaced without replacing the valve. On a gate valve it is the stuffing box packing and the seating faces. The packing is retightened or renewed; washed-out seating faces usually mean replacement. Anyone planning for either should consider spare parts availability and access to the valve at the design stage – the in-house service department of Ing. Wilhelm Friedrich Gesellschaft m. b. H. has existed since 2021 for exactly this work.

Material by temperature, not by pressure

A recurring error in enquiries: the body material is selected by pressure rating and the temperature is supplied afterwards. That rarely ends well. EN-GJL-250 grey cast iron is correct and economical for water service in a moderate temperature range. P250GH and GP240GH+N cover the classic steel range. As soon as creep-resistant properties are called for, however – steam, hot water, power plant lines – the route leads to 13CrMo44 or G17CrMo5-5. Stainless steel comes into play where the medium rather than the temperature is the deciding factor.

The pressure rating follows from this; it does not precede it. The permissible operating pressure of a valve falls as temperature rises. A valve marked PN 40 withstands considerably less than 40 bar at 400 degrees Celsius. Anyone who looks only at the figure on the nameplate designs too close to the limit.

Three mistakes that become expensive in service

  • Using a shut-off valve for control. The most common and most expensive error. A butterfly valve left permanently half open leaks after one season. Control belongs in a control valve.
  • A soft seat above its temperature limit. An EPDM liner in a steam or hot water line is not a borderline case but an immediate failure.
  • A gate valve without headroom. The nominal size has been checked, the pressure rating is right – and on site 30 centimetres are missing for the stem travel. An error that only becomes visible during installation, and an expensive one at that point.

Frequently asked questions

Can a butterfly valve replace a gate valve one for one?

In many water and process applications yes, provided temperature and pressure rating are suitable and enough clearance remains downstream for the swinging disc. In steam lines, at pressure ratings above PN 160 and wherever a fully unobstructed bore is required, the swap is not an equivalent solution. The face-to-face length also differs – an adaptor spool is usually necessary.

Which valve is the right one for steam?

Metal-seated, creep-resistant material, no elastomers in the seat. That leads to the gate valve or the globe valve, and with a suitable design also to the multiple-offset butterfly valve. The deciding factors are operating temperature, pressure rating and whether the valve is operated frequently or rarely.

From which nominal size is a butterfly valve worthwhile?

Economically from about DN 200, and clearly from DN 400 – that is where the weight and space advantage takes full effect. Below DN 100 the difference is small and other criteria decide.

What about ball valves?

The ball valve is the third design in the group: a fast quarter turn like the butterfly valve, a full bore like the gate valve, and very good tightness on top. Its limits lie in weight and price at large nominal sizes. Up to roughly DN 200 it is often the best choice; above that the picture shifts towards the butterfly valve.

How do you arrive at a reliable selection?

Five pieces of information are usually enough to determine the design type unambiguously: medium, operating temperature, operating pressure, nominal size and required leakage rate. Add the installation situation and the question of whether the valve has to close quickly in an emergency. With those details a recommendation can be made that will also stand up in a tender.

Conclusion

Butterfly valve or gate valve – the question cannot be answered in general terms, but it can be answered very precisely in a specific case. The butterfly valve wins at large nominal sizes, in tight installation spaces, where fast operating times are needed and wherever a resilient-seated design tolerates the temperature. The gate valve wins at high pressures and temperatures, in steam service, where a fully unobstructed bore is required, and in long lines where fast closing would be dangerous. Both lose the moment they are misused for control duty.

Since 1983 Ing. Wilhelm Friedrich Gesellschaft m. b. H. has represented manufacturers such as RTK Regeltechnik, HORA Holter Regelarmaturen, PERSTA Stahlarmaturen, RIFOX, IGEMA and Knippenburg exclusively for Austria, and has supplied South-Eastern Europe since 2019. Once you have your five design figures together, the sales territory page will point you to the responsible contact.