Weichdichtende Absperrklappen oder metallisch dichtende Bauform – welche Klappe wofür

Absperrklappen sehen sich auf den ersten Blick alle ähnlich: ein Gehäuse, eine Scheibe, eine Welle, eine Vierteldrehung. Die Unterschiede stecken im Dichtsystem und im Wellenversatz – und genau dort entscheidet sich, ob eine Armatur zehn Jahre dicht bleibt oder nach zwei Heizperioden nachgestellt werden muss. Weichdichtende Absperrklappen sind im Kühl- und Heizwasserkreis die naheliegende Wahl; in Dampf, Heißgas oder Thermalöl scheiden sie aus. Dieser Beitrag ordnet die gängigen Bauformen nach dem, was sie im Betrieb tatsächlich aushalten, und zeigt, welche Einbauart und welcher Antrieb dazu passen.
Was die Absperrklappe von Schieber und Ventil unterscheidet
Die Klappe schließt mit einer Vierteldrehung, der Keilschieber braucht dafür viele Umdrehungen der Spindel. Daraus ergeben sich die drei Vorteile, wegen derer die Klappe in großen Nennweiten fast konkurrenzlos ist: kurze Baulänge, geringes Gewicht und ein Antriebsmoment, das mit der Nennweite langsamer wächst als der Platzbedarf eines Schiebers. Ab etwa DN 400 aufwärts ist das kein Komfortargument mehr, sondern eine Frage der Rohrstatik und der Montagekosten.
Der Preis dafür: Die Scheibe bleibt auch im geöffneten Zustand im Medienstrom stehen. Es gibt keinen vollen Freidurchgang, damit keine Molchbarkeit und einen bleibenden Druckverlust, den man in der Anlagenberechnung ansetzen muss. Bei sauberen Medien und moderaten Geschwindigkeiten fällt das kaum ins Gewicht; bei feststoffbeladenen Medien oder in Leitungen, die geräumt werden müssen, spricht es klar für den Absperrschieber. Die grundsätzliche Abgrenzung zwischen den beiden Armaturenarten haben wir in einem eigenen Beitrag behandelt: Absperrklappe oder Absperrschieber – welche Armatur wofür. Hier geht es um die Auswahl innerhalb der Klappen.
Der lieferbare Bereich steckt den Rahmen ab: Absperrklappen nach EN und ASME von DN 65 bis DN 2500 und von PN 10 bis PN 160, mit Gehäusen aus EN-GJL-250, P250GH, GP240GH+N, 13CrMo44, G17CrMo5-5 oder Edelstahl. Innerhalb dieses Rahmens entscheidet nicht die Nennweite über die Bauform, sondern die Kombination aus Temperatur, Differenzdruck und geforderter Leckrate.
Weichdichtende Absperrklappen: die zentrische Bauform
Bei der zentrischen Klappe liegen Wellenachse, Scheibenmitte und Rohrachse in einer Ebene. Das Gehäuse ist mit einem Elastomer ausgekleidet, die Scheibenkante presst sich beim Schließen umlaufend in diese Auskleidung. Das Ergebnis ist eine Armatur, die in beide Strömungsrichtungen blasendicht schließt – Leckrate A nach EN 12266-1 ist hier der Regelfall und nicht die Ausnahme. Genau deshalb sind weichdichtende Absperrklappen im Wasser- und Luftbereich so verbreitet.
Die Grenze setzt der Werkstoff der Auskleidung. EPDM deckt Kühl- und Heizwasser bis etwa 110 bis 130 °C ab und ist gegen Wasser, Glykolgemische und viele wässrige Lösungen beständig, gegen Mineralöl dagegen nicht. NBR verträgt Öl, aber weniger Temperatur. FKM und PTFE gehen weiter hinauf und decken aggressivere Medien ab, kosten aber deutlich mehr und sind bei tiefen Temperaturen spröder. Wer eine Klappe nach dem Datenblatt der Anlage und nicht nach dem Preis der Auskleidung auswählt, spart sich den zweiten Einkauf.
Zwei Punkte werden in der Praxis regelmäßig unterschätzt. Erstens das Losbrechmoment: Die Pressung, die für die Dichtheit sorgt, muss der Antrieb bei jedem Öffnen überwinden. Weichdichtende Klappen brauchen deshalb bezogen auf die Nennweite spürbar mehr Moment als metallisch dichtende. Zweitens die Alterung: Elastomere setzen sich, wenn eine Klappe monatelang geschlossen steht, und sie altern schneller, wenn Temperaturspitzen über der Dauergrenze auftreten. Eine Armatur, die im Sommer bei 95 °C läuft und viermal im Jahr 140 °C sieht, ist keine EPDM-Anwendung.
Metallisch dichtende Klappen: wenn die Elastomerdichtung ausscheidet
Sobald Temperatur, Medium oder Brandschutzanforderung die Auskleidung ausschließen, dichtet Metall gegen Metall – je nach Ausführung mit einem eingelegten Dichtring aus Edelstahl, mit Graphit oder mit einer Kombination aus beidem. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Armatur verträgt Temperaturen, bei denen jedes Elastomer längst verkohlt wäre, und sie ist im Brandfall berechenbar. In Rauchgas-, Heißluft- und Prozessgasleitungen ist sie ohne Alternative; unsere Drossel- und Regelklappen decken diesen Bereich von DN 50 bis DN 3000 und bis zu Mediumstemperaturen von 1000 °C ab, mit runden und rechteckigen Gehäusen und nach lufttechnischer Norm DIN 24152.
Der Preis ist die Restleckage. „Metallisch dichtend“ heißt nicht „blasendicht“, sondern eine definierte Leckrate – klassisch Klasse IV bis V, bei sorgfältig gepaarten Sitzflächen und dreifach exzentrischer Geometrie auch besser. Wer eine Anlage plant, muss diese Restmenge im Konzept haben: bei einem Sicherheitsabsperrorgan ist sie zulässig, bei einer Trennstelle vor einer Instandhaltungsarbeit nicht. Für die zweite Aufgabe braucht es entweder eine doppelte Absperrung mit Zwischenentlüftung oder eine Armatur mit nachweislicher Dichtheitsklasse.
Ein zweiter Punkt betrifft die Wärmedehnung. Sitz und Scheibe müssen über den gesamten Temperaturbereich zueinander passen; bei stark wechselnden Temperaturen ist die Werkstoffpaarung deshalb kein Detail, sondern die eigentliche Konstruktionsentscheidung. Gehäusewerkstoffe wie 13CrMo44 oder G17CrMo5-5 sind genau für diesen Betrieb gedacht und nicht dafür, dass sie im Datenblatt gut aussehen.
Exzentrisch, doppelt- und dreifachexzentrisch: was der Versatz bewirkt
Die Exzentrizität ist der eigentliche Hebel, mit dem sich Standzeit und Differenzdruckfähigkeit einer Klappe verändern lassen. Sie beschreibt, wie weit die Wellenachse aus der Dichtebene und aus der Rohrachse herausgerückt ist.
Einfach exzentrisch bedeutet: Die Welle sitzt hinter der Dichtebene. Die Scheibe hebt beim Öffnen sofort vom Sitz ab, statt über die gesamte Dichtfläche zu schleifen. Schon dieser eine Versatz verlängert die Standzeit spürbar und senkt das Reibmoment.
Doppelexzentrisch heißt: zusätzlich ist die Wellenachse seitlich gegenüber der Rohrmitte versetzt. Damit entsteht ein Nockeneffekt – die Scheibe schwenkt aus dem Sitz heraus und wird beim Schließen erst auf den letzten Winkelgraden angelegt. Diese Bauform ist der Arbeitspferd-Typ für höhere Differenzdrücke, viele Schaltspiele und Temperaturen jenseits der Elastomergrenze.
Dreifach exzentrisch ergänzt eine dritte Größe: Die Sitzfläche ist konisch geneigt, Dicht- und Rotationsachse fallen nicht mehr zusammen. Das Ergebnis ist ein praktisch reibungsfreies Schließen – die Scheibe legt sich wie ein Kegel in den Sitz, ohne über ihn hinwegzugleiten. Diese Klappen erreichen metallisch dichtend sehr niedrige Leckraten, sind feuersicher ausführbar und dicht in beide Richtungen. In Dampf-, Heißöl- und Prozessgasleitungen sind sie der übliche Ersatz für den Keilschieber, wenn Baulänge und Gewicht zum Thema werden. Für Sonderfälle gibt es darüber hinaus vierfach exzentrische Ausführungen mit asymmetrischem Dichtring.
Als grobe Zuordnung, die im Anlagenalltag trägt: Bis rund 130 °C, moderatem Differenzdruck und Wasser als Medium ist die weichdichtende zentrische Klappe die wirtschaftlichste Lösung. Darüber, bei häufigem Schalten oder bei Feststoffanteil, beginnt der Bereich der doppelexzentrischen Bauform. Wo gleichzeitig hohe Temperatur, hohe Dichtheit und bidirektionale Absperrung gefordert sind, führt kein Weg an der dreifach exzentrischen Klappe vorbei.
Einbauart: Zwischenflansch, Anflansch, Doppelflansch oder Anschweißenden
Die zweite Auswahlachse hat mit dem Dichtsystem nichts zu tun und wird trotzdem oft nebenbei entschieden. Lieferbar sind alle vier gängigen Ausführungen: Zwischenflansch (wafer), Anflansch (lug), Doppelflansch und Anschweißenden.
- Zwischenflansch (wafer): kürzeste Baulänge, geringstes Gewicht, günstigste Variante. Die Klappe wird zwischen zwei Rohrflansche geklemmt und von durchgehenden Schrauben gehalten. Voraussetzung: Beide Leitungsseiten sind gehalten, denn die Armatur trägt selbst nichts.
- Anflansch (lug): Das Gehäuse hat Gewindeaugen, die Schrauben greifen von beiden Seiten getrennt an. Damit lässt sich eine Leitungsseite demontieren, während die andere unter Druck bleibt – die klassische Endabschluss-Situation vor einem Apparat oder einer Reservepumpe.
- Doppelflansch: eigene, voll ausgeführte Flansche am Gehäuse. Die stabilste Variante, üblich bei großen Nennweiten, hohen Druckstufen und überall dort, wo Schwingungen oder Rohrkräfte zu erwarten sind.
- Anschweißenden: dort, wo Flanschverbindungen als potenzielle Leckstelle unerwünscht sind – hohe Temperatur, hoher Druck, Prozessgas.
Eine Einschränkung, die regelmäßig übersehen wird: Nicht jede Klappe ist für den Endabschluss zugelassen, auch nicht jede Anflanschausführung. Ob die Auskleidung im offenen Endzustand den vollen Betriebsdruck gegen die Umgebung hält, steht im Datenblatt der jeweiligen Bauart und ist keine Frage der Einbauart allein. Wer eine Klappe als letzte Armatur vor dem offenen Flansch einsetzt, sollte diesen Punkt aktiv abklären.
Antrieb und Einbaulage: die zwei Punkte, die im Betrieb wehtun
Beim Antrieb gilt die einfache Regel: bis etwa DN 200 Handhebel, darüber Schneckengetriebe, und sobald ferngesteuert oder häufig geschaltet wird, elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch. Ausgelegt wird nicht nach Nennweite, sondern nach dem tatsächlichen Drehmoment über den gesamten Winkelbereich – Losbrechmoment, Dichtmoment und dynamisches Moment aus der Anströmung, jeweils beim ungünstigsten Differenzdruck und mit Sicherheitszuschlag. Bei weichdichtenden Klappen liegt das Losbrechmoment deutlich höher als bei metallisch dichtenden; ein Antrieb, der nach der Tabelle für die metallische Variante gewählt wurde, bleibt an der Elastomerdichtung hängen. Hat die Armatur eine Sicherheitsfunktion, gehört eine definierte Sicherheitsstellung dazu – Federrückstellung beim pneumatischen Antrieb oder eine gleichwertige Lösung beim elektrischen.
Die Einbaulage ist der zweite Punkt. Die Welle liegt möglichst waagrecht, die Scheibe öffnet nach unten. So sammeln sich Feststoffe und Kondensat nicht auf der unteren Wellendurchführung, und die Lagerbelastung verteilt sich gleichmäßiger. Ebenso wichtig ist die Beruhigungsstrecke: Mindestens fünf Nennweiten gerades Rohr vor der Klappe verhindern eine schiefe Anströmung. Fehlt diese Strecke, steigt das dynamische Moment, die Scheibe beginnt zu schwingen, und bei Drosselbetrieb wird das Regelverhalten unbrauchbar. Eine Absperrklappe unmittelbar hinter einer Pumpe anzudrosseln ist die zuverlässigste Methode, eine neue Armatur innerhalb einer Saison zu ruinieren. Wenn Sie unsicher sind, ob die vorhandene Rohrführung das hergibt, prüfen wir das im Rahmen unseres Services mit Ihnen durch.
Regelklappe statt Absperrklappe: wann die Entscheidung eine andere ist
Absperren und Drosseln sind zwei verschiedene Aufgaben, und eine Armatur, die für die eine gedacht ist, macht die andere schlecht. Eine Absperrklappe im teilgeöffneten Zustand erzeugt hohe örtliche Geschwindigkeiten an der Scheibenkante. Bei Flüssigkeiten folgt daraus Kavitation und Erosion an genau der Kante, die für die Dichtheit zuständig ist; bei Gasen Schallpegel und Schwingung. Die Armatur wird dabei nicht schlagartig zerstört, sondern verliert langsam ihre Dichtfunktion – und das fällt erst auf, wenn sie einmal wirklich schließen soll.
Für den Drosselbetrieb sind Scheibengeometrie, Lagerung und Antrieb anders ausgelegt, und die Klappe bekommt einen Stellungsregler statt eines Auf/Zu-Antriebs. Die Kennlinie einer Klappe verläuft im Bereich zwischen etwa 20 und 70 Grad Öffnungswinkel annähernd gleichprozentig; darüber wird sie flach, darunter unstetig. Welche Kennlinie zu welcher Regelaufgabe passt und warum die Ventilautorität dabei mehr zählt als das Datenblatt, haben wir im Beitrag Regelventil-Kennlinie: linear oder gleichprozentig? ausführlich behandelt. Geht es um kleine Nennweiten oder um sehr feine Regelaufgaben, ist ohnehin nicht die Klappe, sondern das Regelventil die passende Armatur.
Häufige Fragen zu Absperrklappen
Sind weichdichtende Absperrklappen dampftauglich?
Nein. Sattdampf bei 4 bar liegt bereits bei rund 152 °C und damit über der Dauergrenze jedes gängigen Auskleidungswerkstoffs. Dazu kommt der Kondensatschlag, der die Elastomerkante mechanisch angreift. In Dampfleitungen gehört eine metallisch dichtende, in der Regel doppelt oder dreifach exzentrische Klappe – oder, bei kleinen Nennweiten, ein Absperrventil.
Wie dicht ist „metallisch dichtend“ tatsächlich?
Das hängt von der Geometrie ab. Eine einfache metallische Sitzpaarung liegt typischerweise bei Leckrate IV bis V; dreifach exzentrische Ausführungen erreichen deutlich niedrigere Werte und sind in beide Richtungen dicht. Die Angabe gehört in die Anfrage, nicht in die Erwartung: „metallisch dichtend“ allein ist keine Dichtheitsklasse.
Zwischenflansch oder Anflansch – was ist beim Endabschluss zulässig?
Für einen Endabschluss brauchen Sie eine Ausführung, die auf einer Seite allein verschraubt werden kann, also in der Regel die Anflanschvariante – und zusätzlich eine Freigabe der Bauart für diesen Betriebsfall samt zulässigem Enddruck. Beides ist getrennt zu prüfen.
Kann eine Absperrklappe zur Regelung eingesetzt werden?
Gelegentliches Androsseln über kurze Zeiträume verträgt sie. Für den Dauerbetrieb in Teilstellung ist sie nicht ausgelegt – dafür gibt es Drossel- und Regelklappen mit angepasster Scheibengeometrie und Stellungsregler.
Welche Nennweiten und Druckstufen sind lieferbar?
Absperrklappen nach EN und ASME von DN 65 bis DN 2500 und von PN 10 bis PN 160, Drossel- und Regelklappen von DN 50 bis DN 3000 bis 1000 °C Mediumstemperatur, jeweils mit Handbetätigung oder mit elektrischem, pneumatischem oder hydraulischem Antrieb. Sonderausführungen fertigen die von uns vertretenen Hersteller auf Maß.
Fazit: die Entscheidung in drei Schritten
Die Auswahl einer Absperrklappe wird übersichtlich, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge trifft. Erstens bestimmen Temperatur und Medium das Dichtsystem: weichdichtend, solange die Auskleidung den Dauerbetrieb sicher verträgt, sonst metallisch. Zweitens legen Differenzdruck, Schaltspielzahl und Dichtheitsanforderung die Exzentrizität fest – zentrisch, doppelt oder dreifach. Drittens ergeben sich Einbauart und Antrieb aus Rohrstatik, Demontagekonzept und Sicherheitsfunktion. Wer in dieser Reihenfolge vorgeht, landet selten bei der teuersten und nie bei der falschen Armatur.
Als Generalvertretung für Österreich führen wir die Fabrikate RTK Regeltechnik, HORA Holter Regelarmaturen, PERSTA Stahlarmaturen, RIFOX, IGEMA und Knippenburg und beliefern seit 2019 auch Südosteuropa. Schicken Sie uns Ihre Betriebsdaten – Medium, Temperatur, Differenzdruck, Nennweite, geforderte Leckrate und die vorhandene Rohrführung –, dann schlagen wir die passende Bauform vor, statt einen Katalogauszug zu verschicken. Die Übersicht der lieferbaren Absperrklappen zeigt vorab, was möglich ist.
Butterfly valve types: resilient seated, metal seated, double and triple offset
Butterfly valves look alike at first glance: a body, a disc, a shaft, a quarter turn. The differences sit in the seat system and in the shaft offset – and that is where it is decided whether a valve stays tight for ten years or has to be readjusted after two heating seasons. Resilient seated butterfly valves are the obvious choice in cooling and heating water circuits; in steam, hot gas or thermal oil they are out of the question. This article sorts the common types by what they actually withstand in service, and shows which body style and which actuator belong with them.
What sets a butterfly valve apart from a gate valve
A butterfly valve closes with a quarter turn, while a wedge gate valve needs many turns of the stem. That gives it the three advantages which make it almost unrivalled in large sizes: short face-to-face length, low weight, and an operating torque that grows more slowly with nominal size than the installation space of a gate valve does. From roughly DN 400 upwards this is no longer a matter of convenience but one of pipe support and installation cost.
The price is that the disc stays in the flow even when the valve is open. There is no full bore, therefore no pigging, and there is a permanent pressure drop that has to be accounted for in the system calculation. With clean media and moderate velocities this hardly matters; with solids-laden media or in lines that must be cleared it clearly argues for a gate valve. The available range sets the frame: butterfly valves to EN and ASME from DN 65 to DN 2500 and from PN 10 to PN 160, with bodies in EN-GJL-250, P250GH, GP240GH+N, 13CrMo44, G17CrMo5-5 or stainless steel. Within that frame it is not the size that determines the type, but the combination of temperature, differential pressure and required leakage rate.
Resilient seated valves: the concentric design
In a concentric valve the shaft axis, the disc centre and the pipe axis lie in one plane. The body is lined with an elastomer, and on closing the edge of the disc presses into that liner all around. The result is a valve that seals bubble-tight in both flow directions – leakage rate A to EN 12266-1 is the rule here, not the exception. That is precisely why resilient seated butterfly valves are so widespread in water and air service.
The limit is set by the liner material. EPDM covers cooling and heating water up to roughly 110 to 130 °C and resists water, glycol mixtures and many aqueous solutions, but not mineral oil. NBR tolerates oil but less temperature. FKM and PTFE go further up and cover more aggressive media, but cost considerably more and become brittle at low temperatures. Choosing the liner from the plant data sheet rather than from the price list saves the second purchase.
Two points are regularly underestimated. First the breakaway torque: the interference that produces tightness has to be overcome by the actuator on every opening, so resilient seated valves need noticeably more torque per nominal size than metal seated ones. Second, ageing: elastomers take a set when a valve stands closed for months, and they age faster when temperature peaks exceed the continuous limit. A valve running at 95 °C in summer and seeing 140 °C four times a year is not an EPDM application.
Metal seated valves: when an elastomer liner is ruled out
As soon as temperature, medium or fire safety rules out the liner, metal seals against metal – depending on the design with an inserted stainless steel seat ring, with graphite, or with a combination of both. The advantage is obvious: the valve tolerates temperatures at which any elastomer would long since have charred, and it behaves predictably in a fire. In flue gas, hot air and process gas lines it has no alternative; our throttling and control dampers cover this range from DN 50 to DN 3000 and up to media temperatures of 1000 °C, with round and rectangular bodies and to the ventilation standard DIN 24152.
The price is residual leakage. „Metal seated“ does not mean „bubble-tight“, it means a defined leakage rate – classically class IV to V, and better than that with carefully matched seating faces and triple offset geometry. Anyone planning a system has to allow for that residual flow: it is acceptable for a safety shut-off device, but not for an isolation point ahead of maintenance work. The second task requires either double block and bleed or a valve with a demonstrated tightness class.
A second point concerns thermal expansion. Seat and disc have to match across the whole temperature range, so with strongly cycling temperatures the material pairing is not a detail but the actual design decision. Body materials such as 13CrMo44 or G17CrMo5-5 exist for that duty, not to look good on a data sheet.
Single, double and triple offset: what the eccentricity does
Eccentricity is the real lever for changing the service life and differential pressure capability of a butterfly valve. It describes how far the shaft axis has been moved out of the sealing plane and out of the pipe axis.
Single offset means the shaft sits behind the sealing plane. The disc lifts off the seat immediately on opening instead of dragging across the whole seating face. This one offset alone lengthens service life noticeably and reduces friction torque.
Double offset adds a lateral displacement of the shaft axis relative to the pipe centre. That creates a cam effect – the disc swings out of the seat and is only laid onto it during the last few degrees of travel. This is the workhorse type for higher differential pressures, many operating cycles and temperatures beyond the elastomer limit.
Triple offset adds a third quantity: the seating face is conically inclined, so the sealing axis and the rotation axis no longer coincide. The result is practically friction-free closing – the disc settles into the seat like a cone instead of sliding over it. These valves achieve very low leakage rates while sealing metal to metal, can be supplied fire safe, and are tight in both directions. In steam, hot oil and process gas lines they are the usual replacement for the wedge gate valve when face-to-face length and weight become an issue. For special cases there are also quadruple offset designs with an asymmetric seat ring.
As a rough allocation that holds up in daily plant work: up to around 130 °C, moderate differential pressure and water as the medium, the resilient seated concentric valve is the most economical solution. Above that, with frequent operation or with solids content, the double offset range begins. Where high temperature, high tightness and bidirectional isolation are required at the same time, there is no way around the triple offset valve.
Body style: wafer, lug, double flanged or butt weld ends
The second selection axis has nothing to do with the seat system and is nevertheless often decided in passing. All four common designs are available: wafer, lug, double flanged and butt weld ends.
- Wafer: shortest face-to-face length, lowest weight, most economical version. The valve is clamped between two pipe flanges and held by through bolts. This requires both pipe sides to be supported, because the valve itself carries nothing.
- Lug: the body has threaded lugs, so the bolts engage separately from each side. One side of the line can then be dismantled while the other stays under pressure – the classic end-of-line situation ahead of a vessel or a standby pump.
- Double flanged: fully formed flanges on the body. The most stable version, usual in large sizes, at high pressure ratings and wherever vibration or pipe forces are expected.
- Butt weld ends: where flanged joints are unwanted as a potential leak path – high temperature, high pressure, process gas.
One restriction is regularly overlooked: not every valve is approved for end-of-line service, and neither is every lug version. Whether the liner will hold full working pressure against atmosphere in the open end condition is stated in the data sheet of the particular design and is not a question of body style alone.
Actuator and installation position
For the actuator the simple rule applies: hand lever up to about DN 200, gearbox above that, and as soon as remote or frequent operation is involved, electric, pneumatic or hydraulic. Sizing follows the actual torque across the whole travel – breakaway, seating and dynamic torque, each at the worst-case differential pressure and with a safety margin. On resilient seated valves the breakaway torque is considerably higher than on metal seated ones; an actuator selected from the metal seated table will stall on the elastomer seat. If the valve has a safety function, a defined fail-safe position belongs with it.
Installation position is the second point. The shaft should be horizontal and the disc should open downwards, so that solids and condensate do not collect on the lower shaft penetration and bearing loads are distributed more evenly. Equally important is the settling length: at least five nominal diameters of straight pipe ahead of the valve prevent an oblique approach flow. Without it, dynamic torque rises, the disc starts to flutter, and in throttling service the control behaviour becomes useless. Throttling a butterfly valve directly downstream of a pump is the most reliable way to ruin a new valve within one season. If you are unsure whether the existing pipe run allows it, we will go through it with you as part of our service.
Frequently asked questions
Are resilient seated butterfly valves suitable for steam? No. Saturated steam at 4 bar is already around 152 °C, above the continuous limit of every common liner material, and condensate-induced water hammer attacks the elastomer edge mechanically. Steam lines call for a metal seated, normally double or triple offset valve – or, in small sizes, a globe valve.
How tight is „metal seated“ in practice? That depends on the geometry. A simple metal seating pair is typically class IV to V; triple offset designs reach considerably lower values and seal in both directions. The figure belongs in the enquiry, not in the expectation.
Can a butterfly valve be used for control? Occasional throttling over short periods is acceptable. It is not designed for continuous part-open service; that is what throttling and control dampers with adapted disc geometry and a positioner are for.
Which sizes and pressure ratings are available? Butterfly valves to EN and ASME from DN 65 to DN 2500 and PN 10 to PN 160; throttling and control dampers from DN 50 to DN 3000 up to 1000 °C media temperature, each with hand operation or with electric, pneumatic or hydraulic actuators. Special designs are made to measure by the manufacturers we represent.
In short
Selecting a butterfly valve becomes straightforward once it is done in the right order. First, temperature and medium determine the seat system: resilient as long as the liner safely tolerates continuous duty, otherwise metal. Second, differential pressure, cycle count and tightness requirement fix the eccentricity – concentric, double or triple offset. Third, body style and actuator follow from pipe support, dismantling concept and safety function.
As the general agent for Austria we represent RTK Regeltechnik, HORA Holter Regelarmaturen, PERSTA Stahlarmaturen, RIFOX, IGEMA and Knippenburg, and we have supplied South-Eastern Europe since 2019. Send us your operating data – medium, temperature, differential pressure, nominal size, required leakage rate and the existing pipe run – and we will propose the appropriate type instead of sending a catalogue extract. The overview of available butterfly valves shows in advance what is possible.